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Ullrichs shots

2019

10 items

Nun, übrig geblieben ist von dieser Transalp erst einmal eine Erinnerung ein eine starke Gruppe, die ich bisher so noch nicht erlebt habe. Danke Jungs und Mädels für die Erfahrung, Euch begleitet zu haben. Es ist auch die Erinnerung, an ein tolles Miteinander und Respekt. Egal, wie gut der ein oder andere fuhr: Die Gruppe hat es akzeptiert und auch ggf. vorhandene Defizite berücksichtigt und versucht auszugleichen. Und das ist nicht immer so zu erwarten. Ich will meinen, dass es die beste Gruppe war, mit der ich bisher gefahren bin. Wenn ich dann mit der Gruppe gefahren bin. Denn eigentlich war ich ja Individual-Radler. Ohne Gruppe. Und das war auch eine ganz neue Erfahrung.

Heute wollten wir den Weg bis zum Malojapass mit der Gruppe fahren. Nachfolgend wollten Frank, Robin und ich jedoch etwas schneller über Chiavenna zum Lago di Mezzola fahren. Denn dort sollte das letzte Highlight, der Triaccolino Trail auf uns warten. 700 Höhenmeter am Stück sollten uns zur stillgelegten Schmalspurbahn, von der man einen top Ausblick auf den See und die umliegenden Berge hat, bringen.

Am vorletzten Tag hieß es erst einmal Bremsbeläge tauschen. Entweder bin ich zu schwer, oder zu schnell. Auf jeden Fall waren die vorderen grenzwertig abgefahren und die hinteren Beläge auch nicht mehr die Besten. Also wurde in der kühlen Morgenluft in Livigno – das Wetter wurde in der Nacht nach strömendem Regen doch sehr kühl- noch schnell ein Boxenstopp vor dem Hotel eingelegt. Nachfolgend hieß es Proviant bunkern, da das Mittagessen als Picknick hinter dem Forcola di Livigno stattfinden sollte.

70km, 2350 Höhenmeter, das Frühstück erst um 07:30 Uhr, die Eisdiele in Livigno schließt um 18:00 Uhr und der Wetterdienst sagt ab ca. 15:00 Uhr Gewitter in Livigno voraus. Das sind keine besten Voraussetzungen, Livigno trocken zu erreichen um dann noch ein Eis in der Lateria di Livigno zu genießen. Frank hat Respekt vor den 2350 Höhenmetern. Ich denke, es ist gut machbar, jedoch nur, wenn wir um 07:30 Uhr los fahren. Doch Frühstück gibt es nicht früher. Somit möchte sich Frank zu Claudia und Sabine gesellen, die die ersten 500 Höhenmeter ins Bergmannsdorf S’Charl mit dem Postbus fahren möchten. Wir kommen so zwar auch nicht früher in Livigno an, hätten aber Kraft gespart und das zumal die Teerstraße nach S’Charl nicht ganz so spannend ist. Wobei die hoch aufsteigenden Berge im Tal schon sehr imposant sind. Ich würde jedoch gerne mit dem Rad fahren, entscheide mich aber doch für die Bustour. Nicht, um das Horn eines Schweizer Postbusses zu hören, sondern, weil ich mit Frank unterwegs sein möchte, der alleine kein Postbus fahren möchte. Und die Wettervorhersage, die je nach Wetterdienst eben Gewitter voraussagt, spricht eigentlich auch dafür, früher in Livigno anzukommen.

Der vierte Tag sollte uns nun über den Fimberpass in Richtung Schweiz führen. Wir fuhren heute getrennt von der Gruppe. Wir waren ja auch Indis. Doch so ganz verließ uns die Gruppe nicht. Denn wie schon erwähnt, wollten Jörg und Marvin den Weg über den Fimberpass fahren. Und so konnten sie mit uns die Strapazen auf sich nehmen. Natürlich nicht ganz von unten aus Ischgl. Holger- ein anderer Guide- fände die Auffahrt zur Heidelberger Hütte wahrscheinlich angebracht. Aber wir wollten genießen, Spaß haben, die Natur und Sonne, die den heutigen Tag begleitete, genießen. Und so fuhren wir mit der Seilbahn erst einmal auf das Idjoch.

Der Dritte Tag steht im Zeichen einer Transferetappe aus dem einen Bike-Revier in das nächste. Und so fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück entlang des Inntal-Radwegs in Richtung Zams. Kurz vor Zams verabschiedeten sich Frank und ich von Claudias Gruppe, um einige Höhenmeter in Angriff zu nehmen. Wir wollten zur Kronburg, die hoch über Zams thront und einen schönen Überblick  in das Tal verspricht. Noch mehr verspricht sie jedoch Abfahrtspaß über einen verwurzelten Trail um nachfolgend über einen Wiesenweg ganz flowig ins Tal zu führen.

Der Sonntag brach an mit Wolken. Es sollte die Nacht regnen, und im späten Verlauf des Sonntags in Imst (unserem Zielort für die erste Etappe) ebenfalls. Nun, Nachts hat es nicht geregnet. Zumindest habe ich es nicht mitbekommen. Aber der Himmel über der Zugspitze und dem Waxenstein, auf die ich aus unserer Balkontür schauen konnte, verhieß nichts Gutes. Wolken, Wolken, Wolken. Das ist es nicht, was Du haben möchtest, wenn Du eine Etappe über knapp 70 km fahren möchtest, dabei mehr als 1500 Höhenmeter hinter Dich bringen willst. Das macht bei Regen sicher keinen vermehrten Spaß. Aber auch hier gilt „schau ‘n mer mal“, denn ändern können wir das sowieso nicht.

13.07.2019 - es geht endlich los. Nach knapp 2000 Kilometern auf meinem Mountainbike brechen Claudia und ich in unserem VW-Bus, Schwester Sabine in ihrem Fahrzeug und auch mein bester Freund Frank genau um 05:00 Uhr in Richtung Alpen auf.

Bei sonnigem Wetter fuhren wir durch frischen, knirschenden Schnee zum Brocken.
Auf dem Weg zum Gipfel waren nur wenige sehr freundliche Wanderer und Skifahrer unterwegs.
So konnten wir den Gipfel fast alleine genießen.

Auf dem Weg talwärts, war die Karawane aus Wanderern und Skifahrern schon größer. Kein Wunder, fuhren doch heute tausende Touristen in den Harz, um das schöne Winterwetter zu genißen.

For us, the year began cold and humid at the North Sea. But with a wonderful sunset near Büsum in memory the following cold and wet weather was well bearable.
It could not be more beautiful.  Why wander into the distance when the good is so close?

2018

11 items

Nach unzähligen Naturfotos aus dem Mountainbikejahr folgt mal ein Foto, welches nicht aus meiner Kamera stammt. Marcel Emmerich hat dieses Foto von Oskar und mir anlässlich der Heißausbildung der #FeuerwehrGoslar im September diesen Jahres geschossen. Die Ausbildung sollte Pflicht für alle Feuerwehrleute vom Feuerwehrmann bis zur Führungskraft sein, so lehrreich ist sie. Und Spaß hat sie auch noch gemacht.

Liebe Freunde der Dolomiten, des Mountainbikings oder einfach nur von Ullrich,

So, nun ist der 29.08.2018 schon fast zu Ende, und der erste Tag einer Rundtour durch die Dolomiten vollbracht. Gestern sind wir frühzeitig aus Goslar aufgebrochen, um kurz nach 06:00 Uhr in Richtung Mühlbach in Südtirol zu fahen. Hier sollte unsere Radgruppe, die aus 6 Teilnehmern besteht um 18:00 Uhr das Kennenlernen vollziehen.

14.7.2018 12:30 Uhr. Wir sind gerade vom Brennerpass los gefahren. D.h. wir sind schon wieder auf der Heimreise und die diesjährige (und meine letztmalige?) Transalp ist somit vorüber, erlebt, gefahren, genossen oder gar geschafft- Jede dieser Beschreibungen stimmt auf seine Art und Weise. Es war eine Transalp mit Höhen und Tiefen. Und das im wahrsten Sinne der Worte. Wir sind einige Tausend Meter bergauf gefahren und auch einige Tausend Meter bergab gefahren. Wir sind auch mehrere Hundert Kilometer geradelt. Mal auf Straße, mal auf Waldwegen, mal auf Fahrradwegen und mal auf Trails. Wir haben 6 Hotels kennen gelernt, wobei die alle von Ulp sehr schön ausgesucht waren. Auch das "Schlechteste" von ihnen war noch absolut ausreichend. Wenn man die Relationen beachtet!. Ich habe mich wohl gefühlt.

Nun, und wir haben 6 Tage unterschiedlichste Charaktere kennen lernen können. Es sind zwei Gruppen los gefahren. Oder besser gesagt 10 Individuen. 5 Frauen, 4 Männer und unsere beiden Guides Lutz und Julian.

Freitag, der 13.7. Der letzte Tag der Alpenüberquerung von Garmisch zum Gardasee liegt hinter uns. Wie jeden Morgen hieß es aufstehen. Doch anders als die letzten Tage mussten wir nicht zu früh aus dem herrlichen Bett im Hotel am Molvenosee. Nein, die Abfahrt war mit 09:00 Uhr angesetzt und so konnten wir unsere müden Knochen und Muskeln eine halbe Stunde länger relaxen lassen und zur Schonung dieser beitragen.

So, nun kommen wir zum 12.07.2018. Dem Tag, der mit einem ernsten Gespräch zwischen Claudia und unserem Guide begann. Claudia und Sabine mussten einfach die gehässigen Kommentare in der Gruppe über die Basisgruppe thematisieren. Der Stachel saß tief und so geht es nicht. Meines Erachtens hat jedoch unser Guide die Probleme erkannt, war offensichtlich sehr geschockt und so ging es für alle befreiend und bei aufgeklartem Klima (nicht nur wettertechnisch) in den vorletzten Tag der Transalp zum GArdasee.

So, nun ist der vorletzte Tag der diesjährigen Transalp vorbei und der gestrige Tag ist noch nicht geschrieben. Dieses will ich jetzt nachholen. Doch warum ist noch kein Bericht von gestern online? Ganz einfach: Gestern, am 5. Tag der Transalp, und somit dem 4. Tag auf dem Bike, war ein immens langer Tag. Wir sind nach meinen Aufzeichnungen knapp 1800 Höhenmeter gefahren und haben dabei 100 km zurück gelegt. Durch viele Trails, die wir vom Vigiljoch herunter gerfahren sind, haben wir ganz die Zeit vergessen. Und wir mussten doch noch von Lana nach Bozen. Denn unser Hotel war in Bozen. So kamen wir erst gegen 19:00 Uhr im Hotel an. Nach dem Abendessen war ich dann schlicht und einfach zu müde, noch zu schreiben. Das wird also im Folgenden nun nachgeholt. Und das der Reihe nach.

Die dritte richtige Etappe liegt hinter uns. Einklicken war Morgens punkt 8 Uhr. Die Tour sollte erst entlang des Inn-Radwegs in die Schweiz gehen, wo der Aufstieg in die Uina Schlucht auf uns wartete. Ich wusste ziemlich genau, was uns erwartete. War ich doch die Uina Schlucht im letzten Jahr mit Holger Schaarschmidt auf der "Best of Trails" Tour herunter gefahren. Ein Zuckerschlecken wird das nicht werden.

Prutz 18:44 Uhr. Ich sitze mitlerweile auf der Terasse vor unserem Hotelzimmer und komme jetzt nach einer tollen, wenn auch nicht unanstrengenden Etappe, zur Zusammenfassung des Tages. Warum so spät? Nun, die Speiche musste gewechselt werden. Der Händler hat dazu mehr als eine Stunde benötigt und am Ende war auch noch die Bremsscheibe falsch eingebaut, so dass ich erst seit 20 Minuten wieder im Hotel war. Doch der Reihe nach.. Fangen wir morgens an:

Der erste Tag liegt nun hinter uns. Und es war ein schöner Tag! Es begann für mich Morgens kurz vor 6 Uhr. Ein Blick in das Ehrwalder Moos zeigte eine wunderschöne, friedvolle Morgenstimmung. Die Berge leicht im Schleier und der mystische Nebel umgab das Moos. Hier waren Erinnerungen da. Im letzten Jahr bin ich von hier früh morgens aufgebrochen, um das Wettersteingebirge zu umrunden. Und auch da war das Moos im Nebel, die Zugspitze brach die ersten Sonnenstrahlen. Und da ist es doch schön, an alte Gedanken, alte Zeiten erinnert zu werden.

So, bald geht es los. Am 8.7.2018 startet der überwiegende Teil der Familie Kohl in das Abenteuer die Strecke von Garmisch zum Gardasee mit dem Mountainbike zu bezwingen. Für Claudia, Sabine und Oskar ist es Premiere, während es für mich nun schon die vierte Tour mit dem Mountainbike in den Alpen ist. Was alles anders wird, als die letzten Jahre, mögen die nächsten sechs Tage zeigen. Der Beginn ist schon einmal vielversprechend.

2017

3 items

Die Zeit des Radfahrens im Südtirol ,genauer im Grödnertal und seiner Umgebung geht dem Ende entgegen. So sollte es am heutigen Tag entgegen einer gestrigen Planung dann doch eine gemütliche Runde werden. Ich verzichtete auf die Gruppe, weil dort heute Hardcore Biken angesagt war und ich auf der anderen Seite nicht in der ganz leichten Gruppe fahren wollte.

Heute muss ich Berichte über zwei Tage schreiben. Gestern Abend war ich einfach zu kaputt und auch zu spät wieder in meinem Hotel. Warum? Na das will ich im Folgenden beschreiben:

Und täglich grüßt das Murmeltier, so begann der heutige Tag, an dem ich die Sella Runde fahren wollte und das dann auch gemacht habe.